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DAF

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Hinter DAF (Deutsch Amerikanische Freundschaft) verbergen sich seit der Gründung 1978 die beiden so unterschiedlichen wie innovativen Musiker Robert Görl (Kompositionen, Schlagzeug, Elektronik) und Gabi Delgado-Lopez (Texter, Sänger). Robert und Gabi trafen sich zum ersten Mal im legendären Düsseldorfer Punk-Szenetreff "Ratinger Hof", diskutierten eine Nacht lang über das Konzept einer radikal neu-orientierten Band und beschlossen von da ab, am Konzept von DAF zu feilen.

 

 

 

"Wir hatten uns schnell verständigt", erinnert Gabi sich an jene DAF-Gründer-Phase, "quasi über Nacht hatten wir das Konzept für diese Sache erarbeitet. Und das lautete: Wir sind eine Punk-Band, doch nicht gitarrenlastig, sondern vollelektronisch. Wir kennen englische und amerikanische Gruppen, doch wir sind keine Imitation davon. Wir sind eine Formation aus Deutschland, doch mit der Kultur dieses Landes haben wir ebenfalls nicht viel zu tun. Wir sind nichts weiter als aufregend und neu."
Unter dieser Prämisse nahmen DAF im Laufe von nur vier Jahren fünf Alben auf, die sich blendend verkauften, die sie zu Wegbereitern der sog. "Neuen Deutschen Welle" machten und die sie selbst im als deutsche Band nur schwer zu erobernden britischen Markt zu Stars und gar Titelhelden des "New Musical Express" avancieren ließ. Zum ersten Mal zierte 1982 eine deutsche Band die Titelseite eines englischen Magazins. Die Zukunft - dessen waren sich alle sicher - würde DAF gehören.

Doch DAF wollten damals die Zukunft nicht für sich buchen. Das Duo trennte sich stattdessen kurzerhand voneinander. "Wir wussten damals, wir hatten dieses Bild namens DAF zu Ende gemalt und wollten nicht weiter in ein fertiges Bild rein kritzeln", erinnert sich Robert Görl heute, "deshalb ließen wir die Sache damals einfach ruhen. Offiziell getrennt haben DAF sich allerdings nie. Wir wollten dieses Projekt erst dann fortführen, wenn wir ein neues Gemälde beginnen konnten, wenn wir erneut etwas Wegweisendes zu verkünden hätten."

Im Jahre 2002 war der Zeitpunkt gekommen, an dem Robert und Gabi "etwas Wegweisendes" zu verkünden hatten - nachzuhören auf einem neuen Album, so schlicht wie genial "Fünfzehn Neue DAF-Lieder" betitelt. Die Scheibe enthält genau den Sound, für den DAF berühmt-berüchtigt ist und der gerade durch seine klassische Zeitlosigkeit nichts an Originalität eingebüßt hat. DAF ist ein musikalischer Mikrokosmos, der sich unbeirrt um sich selbst dreht, dabei allerdings durchaus auf Einflüsse von außen reagiert, um sie in die ganz eigene kreative Welt zu integrieren. Görl und Delgado-Lopez sind auch heute - wie stets - aktuelle Trends egal, ihnen geht es nach wie vor um die Neuerfindung ihrer selbst. Einzige Neuerung im radikalen DAF-Konzept: Die Texte sind länger als bislang von Gabi gewohnt ausgefallen.

Trotz dass Robert und Gabi völlig unterschiedliche Lebensentwürfe haben, verstehen sie sich nach wie vor gut. Gabi etwa kümmert sich ausgiebig um Projekte in den Bereichen virtueller Kunst, Internet-Präsenz oder "Playstation"- und DJ-Auftritte. Robert hingegen reist permanent durch asiatische Länder wie Thailand, Indien, Bangladesh oder Nepal, um in dort ansässigen Klöstern nach spiritueller Erleuchtung zu fahnden. Beide sehen in den gesammelten Erfahrungen der letzten Jahre den Weg, der ihr Leben bestimmt - was sie nicht daran hinderte, DAF erneut einen Anstoß zu verpassen. "Es geht uns nicht um Geld oder um den Revival-Gedanken oder um eine blöde Form von Nostalgie", erklärt Robert Görl. "Es geht darum, dass zwischen Gabi und mir eine spezielle Form der Symbiose und Synthese besteht, die einzigartig in der Welt ist. Diese Energiequelle heißt es zu nutzen."

     
Foto & Biographie: Mit freundlicher Genehmigung von Wings Of Destiny
     

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